Hallo alle miteinander!

Wie ihr ja mittlerweile alle wisst, werde ich die zweite Hälfte des Jahres 2009 in Kanada / Nova Scotia verbringen! Ich hoffe, ich finde genug Zeit, hier meine Erfahrungen, Erlebnisse und Aktivitäten reinzuschreiben und so allen "Zurückbleibern" Kanada (und mich ^^) wieder ein Stück näher zu bringen! Schaut öfter mal vorbei und vergesst mich nicht!
Liebe Grüße und hab euch lieb
Nanni

P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet... Darf sie behalten!!!

Hier geht's los!

Viel Spaß!
P.S.: Hier oben ist der neuste Eintrag... Wer alles von Anfang-an lesen will, muss runter scrollen oder sich an der Seite im Archiv durcharbeiten!

Samstag, 12. September 2009

White Point

Soooo, jetzt bin ich ausgeschlafen! ^^ Man, war ich fertig gestern! Also, am Donnerstag morgen sind wir normal in die Schule gegangen, hatten aber unser ganzes Übernachtungs- und Badezeug dabei. Die ersten zwei Stunden Unterricht und dann kam der Bus und hat alle "Auslandsschüler" (wir sind ja eigentlich keine AusTAUSCHschüler^^) eingeladen. Auf der Fahrt zur nächsten Schule plapperten wir dann auch schon in gefühlten 17 verschiedenen Sprachen auf einander ein! ^^ Das war das erste Mal, dass wir sehen, wer noch alles auf unserer Schule ist. Das Sprachenwirrwarr wurde noch stärker, als wir noch an 4 weiteren Schulen vorbei schauten und jeweils immer so 5-8 neue Schüler aussammelten! Mit dem Bus waren wir dann gute 1 1/2 Stunden unterwegs, bis wir endlich das "White Point Beach Resort" erreichten. "White Point" ist eine wunderschöne Küste und das Resort war auch nicht schlecht! ;) Naja, angekommen, ging es erst mal ans Namen lernen... Das war nicht grade einfach, weil manche Namen einfach wahnsinnig schwer auszusprechen sind... I-wie hat es aber geklappt und wir wurden mit kleinen Snacks versorgt. Dann gings ab in unsere Zimmer. An der Küste entlang standen lauter kleine Häuschen, mit jeweils 3 oder 4 Zimmern. Immer 4 Mädels haben sich ein Zimmer geteilt. Ich war mit Ana aus Spanien, Mio aus Japan und Saerom aus Korea in einem. Der große Nachteil der Zimmer war, dass es nur zwei Betten gab. Die waren zwar etwas größen, aber zu zweit wiederum ziemlich eng! ERSTMAL war mir das egal und wir haben uns schnell umgezogen um unserer "fun-activity" nachzugehen. Wir wurden in Neoprenanzüge gesteckt (war alleine schon ziemlich witzig" und mit einem Boogieboard ausgerüstet! Damit haben wir uns dann nach einer endlosen Wartezeit auf den Bademeister endlich in die Fluten gestürtzt. Es klingt vielleicht etwas albern, aber mit den Dingern ging es richtig ab! Die Wellen waren richtig hoch und wenn man sich halbwegs geschickt anstellte war man schon mal gute 10m auf dem Ding unterwegs, ehe die Welle einen abwarf. Es war einfach nur super lustig. Adriana hat mich ein paar Mal umgenietet, aber im großen und ganzen haben wir das gut hinbekommen! ^^ Das ABendessen war danach wirklich nötig! ;) Der Abend war dann eher ruhig. An einem Lagerfeuer haben wir Marshmellows gegrillt und uns über und in den verschiedensten Sprachen unterhalten. Einfach super, mit so vielen verschiedenen Menschen aus so vielen Verschieden Ländern zu reden. Ich hab jetzt Freunde in jedem Teil der Welt und bei der nächsten Reise muss ich auf jeden Fall einige besuchen!!! Je später es wurde umso kälter wurde es auch und i-wann war es dann selbst am Feuer zu ungemütlich und wir sind auf unsere Zimmer gegangen. JETZT war mir die Bettgröße nicht mehr ganz so egal, da Mio, das Mädchen aus Japan und eine neue Freundin, nach dem Einschlafen mehr als das halbe Bett in Ansruch nahm und ich in meiner kleinen Ritze kaum Schlaf fand. Von den 6 Stunden, die die anderen hatten, habe ich dann vielleicht 2 geschlafen...
Der nächste Morgen war dann natürlich dementsprechend schwer. Ich quälte mich aus dem Bett und nach dem Frühstück hatten wir ein Seminar, ähnlich den Vorbereitungen, wo sie uns dann zum xten Mal erklärten, was wir tun oder besser lassen sollten! In den Pausen ging das große E-Mail etc. Adressen-austauschen los und schon bald saßen wir wieder im Bus zurück. Langsam leerte sich der Bus wieder und wir mussten leider noch die letzten beiden Stunden in die Schule. Englisch und Tec... Na toll! Darauf hatte niemand Lust... :) :P Aber ich hab mich durchgeschleppt und bin dann zu Hause bei Sandy aufs Sofa gefallen und nach einem kurzen Abendessen gradewegs ins Bett. Tja, das ist der Grund, warum ich gestern nicht mehr ansprechbar war! ^^ Weitere Fotos von unserem Treffen kommen in den nächsten Tagen, weil ich die erst noch geschickt gekommen muss! ^^ Ich bin jetzt grade erst ausgestanden, aber immer noch sau-müde... Mal sehen, vllt leg ich mich noch mal hin! ;)
Am Nachmittag gehen Adriana und ich wahrscheinlich einkaufen. Das könnt ihr dann morgen lesen! ^^ Ich geh jetzt erst noch mal Frühstücken! *gähn*
Also, bis die Tage!

Kommentare:

  1. hallölle
    scheint als hättest du jede menge spaß gehabt :)
    aber was bitte ist ein boogieboard?

    AntwortenLöschen
  2. Haaaaaalllllo!
    endlich hab ich auch mal den Wegin dieses geile Blog gefunden (yaayyyyy!)
    und laber einfach auch mal ihr rein
    Isch hab disch net vergesse!!!

    Ich hätte mich wahrscheinlich auf den boden gelegt (und die KOMPLETTE Bettdecke am besten auch noch mitgenommen :) )
    hmmm, völlig andere Welt da drüben....
    LG
    Melli

    AntwortenLöschen
  3. Sind Boogieboards nicht die Teile, auf denen man am Wasser auf dem überschwemmten Sand rumschlittert (ich hoffe du weißt, was ich meine)? Ihr hättet ja in Schichten schlafen können, abwechselnd 3 Stunden im Bett und aufm Boden ^^ Klingt ja echt gut bei dir... willst du überhaupt nochmal nach Hause kommen? :P Wenn du erst ein halbes Jahr in Kanada bleibst und dann erst Ana in Spanien, dann Mio in Japan und dann Saerom in Korea und schließlich vllt nochmal Adriana in Mexiko besuchen willst? :P
    Viel Spaß beim Einkaufen ;)

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Nadine, Dein "Tagebuch" wird ja immer mit vielen schönen Erlebnissen und hoffentlich angenehmen Erinnerungen für Dich, durch Dich gefüllt und es macht Spaß darin zu lesen. Ich habe in den letzten Tagen mal auf dem weißen Berg geschaut, ob Temeraire und Santander wirklich die Reise nach Canada angetreten haben!!!??? Habe festgestellt, dass sie alle sehr liebevoll gehegt und gepflegt werden und sie Dich sowie wir vermissen, aber trotzdem Dir noch viele nette Erlebnisse und eine gute Zeit wünschen. Tschüss bis bald mal wieder.

    AntwortenLöschen
  5. Also, falls der Autor dieses Blogs es vergisst oder übersehen hat: ein Boogieboard ist so ein kleines Bügelbrett, ein sehr großes Frühstücksbrettchen oder auch ein Mini-Surfbrett. Etwa ein Drittel so groß (wie das Surfbrett) und auch nicht ganz so breit. Gerne auch bunt bemalt.
    Anwendung: Wie Sarah schon gesagt hat, man kann auf den Teilen klasse über den Sand rutschen, wenn der gerade so vom Wasser überspült wird. Man kann sich dabei aber auch ganz klasse "auf's Maul" legen. Das kommt immer nur für die Anderen gut, ich sag euch das aus Erfahrung. Die zweite Möglichkeit ist die, die Nanni beschrieben hat. Man schwimmt mit dem Teil ein Stück raus und versucht eine Welle am höchsten Punkt zu erwischen und "reitet mit dem Bauch auf dem Boogieboard liegend" die Welle so lange es eben geht. Je nach Größe der Wellen ist das eine riesen Gaudi. HINWEIS für die Baggersee Besucher: hier klappt das nicht - keine Wellen - keine Boogieboards. Außer zum Bügeln des Strandhandtuchs, der Badehosen und Bikinis. Zu Risiken und Nebenhöhlen benutzen Sie bitte Ihre Taschentücher und bedauern die Arzthonorare oder befragen Ihren Baumarktberater; oder so ähnlich).
    Zum Thema Schlaf oder zu kleines Bett: Damit ist doch bewiesen, dass ein "durchschnittsdicker Kanadier/Amerikaner" noch immer nicht dick genug ist, dass in einem solchen Bett zwei internationale Schüler liegen können. Ich bin überrascht!

    AntwortenLöschen
  6. Dankeschön, ich selbst hätte es nicht besser erklären können! ^^ Anmerkung an alle Schmitten-Boogie-nicht-kenner: Das sind die Dinger mit denen sich die Kiddies auf der Rutsche immer auf'S Maul legen! ^^ Aber im großen und ganzen ist Papas Beschreibung ideal! ;) :P

    AntwortenLöschen